So gestaltet Inros Lackner die Energieversorgung der Zukunft
Shownotes
Wie gelingt die Energiewende und welche Infrastruktur braucht Deutschland dafür? Darüber sprechen Michael Beckmann, Regionaldirektor Nord, und Tobias Niemeck, Projektleiter und stellvertretender Bereichsleiter für lineare Infrastruktur bei Inros Lackner, in der neuen Folge des iL-Podcasts.
Zu den wichtigsten Infrastrukturprojekten unserer Zeit zählt der Bau der großen Stromautobahnen wie etwa den Suedlink oder den Suedostlink, welche den grünen Strom aus dem Norden zu den Industriezentren im Süden transportieren sollen.
Die beiden Experten erläutern, welche technischen, ökologischen und gesellschaftlichen Herausforderungen hinter den milliardenschweren Vorhaben stehen. Ob Genehmigungsverfahren, Umweltprüfungen oder Bürgerbeteiligung – Inros Lackner bringt in vielen Leistungsphasen der Projekte seine Expertise ein.
Bei der Umsetzung der komplexen Projekte wird deutlich: Die Energiewende braucht mehr als nur Windräder und Solaranlagen. Erst leistungsfähige Netze, Umspannwerke und eine vorausschauende Planung machen die Energieversorgung der Zukunft möglich.
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00:00:01: Check it, wir bauen die Welt Ein Stein auf dem anderen in
00:00:04: Roslack nach.
00:00:04: Wir sind die Planer Die Handeln von Rostock bis Hanoi Brücken und Gebäude.
00:00:08: Unsere Projekte sind abhaltig.
00:00:10: Keine leeren Träume.
00:00:11: bau'n die Welt.
00:00:12: Bau sie auf Architektur und Engineer Gegeben nicht auf Digital
00:00:16: und nachhaltig.
00:00:17: Wir denken voraus In Roslach nach.
00:00:19: Wir bauen dein Haus Dann.
00:00:22: herzlich willkommen zu einer neuen Folge im EL-Podcast.
00:00:26: Mein Name ist Oliver Kramer und es geht weiter mit einer brandaktuellen Folge, heute spreche ich mit Michael Beckmann dem Regionaldirektor Nord bei EL und mit Tobias Niemek den Projektleiter und stellvertretenden Bereißleiter für lineare Infrastruktur bei EL Herr Niemeyk.
00:00:45: Herzlich Willkommen im EL Podcast!
00:00:48: Vielen Dank für die Einladung.
00:00:48: wir freuen uns.
00:00:50: Ja absolut vielen dank.
00:00:51: Hallo erst mal.
00:00:52: Unser Thema ist heute die Infrastruktur der Energiewende, wie wir die Energieversorgung der Zukunft technisch ökologisch und gesellschaftlich bewältigen?
00:01:01: Es geht also um das ganz große Thema Energiewände.
00:01:04: aber bevor es losgeht starten wir mit unserem IL Warmup.
00:01:12: Ja, iL Warmup.
00:01:14: Wir wollen natürlich die Menschen hinter der Position ein bisschen kennenlernen.
00:01:17: Herr Nimec Was wollten sie eigentlich werden als sie klein waren?
00:01:20: War das auch schon immer so ein bisschen in diese Ingenieursrichtung dass Sie auf was bauen wollten?
00:01:23: oder war das was ganz anderes?
00:01:26: Nee gar nicht so die Richtung.
00:01:28: also tatsächlich eine lange Zeit wollte ich Pilot werden.
00:01:32: ja mich hat das irgendwie gereizt die Möglichkeit vielleicht darüber zu haben Die Welt kennenzulernen umzukommen.
00:01:38: und ja das war irgendwie so in meiner Jugend.
00:01:41: ein bisschen Der Wunsch, genau.
00:01:43: Herr Beckmann wie war es bei Ihnen?
00:01:45: Ich versuche gerade die ganze Zeit nachzudenken.
00:01:46: ich glaube das ist so ein verklärter Rückblick.
00:01:48: jetzt also ich habe diesen diesen Wunsch beruft glaube ich als kleiner oder auch heranwachsender oder pubertierender... ...oder auch als abiturient glaube ich gar nicht gehabt.
00:01:58: und vielleicht ist es auch ganz gut so.
00:01:59: aber ich würde behaupten dass was sich jetzt so mache was mir tatsächlich sehr viel Spaß bringt das hätte ich so nicht vorweg Sehen können.
00:02:06: Also ich hatte jetzt nicht so einen nice to have beruf wo ich immer hin wollte, ich habe tatsächlich mich entwickelt.
00:02:10: Ich hab über umwege abitur gemacht dann habe ich eine handwerkslehre gemacht Dann habe ich ein Studium gemacht habe ich noch ein studium gemacht Dann hab ich bei inners lagner angefangen wo keiner so richtig wusste was ich hier soll und Hab dann eigentlich gelernt man muss sein leben doch ein stückchen so in die Hand nehmen.
00:02:25: das ist auch das was ich versuche Zu vermitteln in der funktion die ich jetzt habe Die Dinge sich ein bisschen entwickeln lassen, aber auch dafür einzustehen und dafür zu arbeiten.
00:02:35: Finde ich eine sehr schöne Einstellung und nochmal das Stichwort anpacken und auch Spaß haben.
00:02:40: Das führt mich zu meiner nächsten Frage.
00:02:42: Was motiviert Sie denn morgens aufzustehen?
00:02:45: Vielleicht bleiben wir dabei Herrn Beckmann gleich mal also vielleicht auch diese intrinsische Motivation zu sagen naja okay Ich verstehe dass jeden nicht jeder Tag ist gleich.
00:02:52: Das geht mir ja auch nicht anders.
00:02:54: ne Aber vielleicht so im Grundsatz.
00:02:56: auch das glaube ich ändert sich.
00:02:58: Ich glaube, jeder heranwachsende bei mir war das so.
00:03:00: Man wächst ja im Samen zu ökonomischen Umfeld von einer Familie auf und dann versucht man glaub ich schon ganz viel... ...ich bin in so eine groß-größte Familie aufgewachsen und ich sehe das aber all meinen Geschwistern die versuchen so ein bisschen das Leben meiner Eltern nachzuleben.
00:03:14: Das ist ganz lustig.
00:03:15: also Man kann bei uns ein, ich hab vier Geschwister.
00:03:18: Es ist egal wo man Weihnachten hingeht.
00:03:19: Man fühlt sich bei allen Geschwisters eigentlich wie damals bei meinen Eltern.
00:03:22: Das hat mich tatsächlich auch massiv geprägt.
00:03:24: Also mein Elternhaus hat mich wirklich massiv geprägt in allen Belangen.
00:03:28: In dem was ich gerne mal werden möchte und in dem wie ich leben möchte, in dem was mir wichtig ist im Leben.
00:03:33: das ist glaube ich dass es mich so morgens noch bisschen motiviert.
00:03:36: also mich motiviert tatsächlich dass man eine Idee hat.
00:03:38: Man braucht irgendwie die Idee was man mit seinem tag macht.
00:03:41: Und man braucht irgendwie einen umfeld weil alleine ist mein glaub ich Wenig heutzutage, also wohl privat als auch geruflich.
00:03:48: Braucht man irgendwie ein gutes Netzwerk?
00:03:50: Man braucht eine gute Umgebung mit der man Spaß hat Dinge zu gestalten.
00:03:53: das ist glaube ich total wichtig.
00:03:55: und wenn man vielleicht ein bisschen vordenkt mit guten Ideen und ne gute... Ich will nicht sagen Gefolgschaft.
00:04:00: Das klingt so hierarchisch.
00:04:01: Das meine ich nicht!
00:04:02: Also einfach eine gute Truppe hat die mit einem mitdenkt und mit einem Mitdenken möchte, die auch eine gewisse Zielstriebigkeit hat.
00:04:07: Also ich glaube schon dass ich zielstrebig bin!
00:04:08: Ich kann nicht so mit Leuten die gar keine Idee von dem haben was sie den ganzen Tag wollen und einfach immer nur fordern und immer nur da sitzen.
00:04:14: alles ist schlimm und die Welt ist grau.
00:04:16: und ich will und ich würde dich will das sind so... Das kann ich nicht, das will ich auch nicht und es muss man auch heutzutage nicht weil es gibt glaube ich viele ganz tolle Leute auch bei uns im Haus die Lust haben mitzugestalten Und was man dann aber am Ende gestaltet ist fast egal.
00:04:29: Es muss in so ein Haus wie bei uns irgendwie einen virtuellen Erfolg mit sich bringen.
00:04:32: ansonsten kann man sich das nicht leisten Und man braucht eine Truppe, die Lust zu hat.
00:04:36: und meine Funktion mittlerweile.
00:04:37: Ich finde mich im Kopf nicht alt aber vom Alter bin ich ja schon jetzt irgendwie keine dreißig mehr ist es tatsächlich auch ganz lustig dass man mehr und mehr das einfach versucht nur noch vorzuleben.
00:04:46: also die guten Ideen die kommen teilweise gar nicht mehr von mir da ist ein Herr nie mehr viel weiter als ich.
00:04:51: Aber dass man schon versucht so eine gewisse Lebenshaltung vorzunehmen und ist dann mit dieser Lebenshaltungen aber auch schafft dass die Leute da dem gewisses vertrauen ein bisschen glauben schenken das ist für mich irgendwie wichtig.
00:05:03: und dass es auch gibt jetzt auch drei wirklich schon nicht mehr ganz kleine kinder da ist es genau das gleich im grün.
00:05:07: also meine neunzehnjährige tochter die jetzt abitur macht wenn ich ihn ganz offen so vor rum hängen und ich weiß was ich mache das ist auch kein auch irgendwie nicht gut redet jetzt auch nicht irgendwie vom materiellen ehrgeiz.
00:05:17: aber dass man irgendwie einen plan in leben hat das ist glaube ich schon nicht nicht nachteilig.
00:05:22: und diesen plan zu zeigen und zu haben und auch zu leben das ist eigentlich das warum ich morgens aufstehe.
00:05:27: das ist gar nicht nur beruflich bezogen.
00:05:29: Das ist das ganze Leben, je nachdem ob man es von vorne oder hinten guckt.
00:05:33: und hier ist dieses Rexyspiel also mal wirklich Dinge gelassen zu sehen die man vor dreißig Jahren als ich anfing hier vor zwanzig jahren wo man hochdreht weil irgendeiner gekündigt hatte da war irgend einer schlecht geschlafen hatte.
00:05:43: dann war ich ja mit dreißzig völlig anders davor als vorgesetzt als heute Und das finde ich eigentlich ganz spannend.
00:05:48: Also ich find's tatsächlich spannend.
00:05:49: Ich sag mal dass Netzwerk was mich im Haus Inros Lackner dahin getragen hat wo ich bin Hat mir das auch vorgelebt Dass man... ...das auch eine Gelassenheit Mit Umgang auch eine ganz wichtige Eigenschaft ist, so verkrampft an die Dinger ranzukirn.
00:06:02: Mit Gelassenheit mit einer tollen Truppe, mit einer guten Idee und einer gewissen Zielstreivigkeit kann man glaube ich mehr erreichen als mit grau-better Denken.
00:06:11: Und das motiviert mich morgens aufzustehen.
00:06:13: Da steckt schon ganz viel drin!
00:06:15: Wir sind auf ganz vielen Ebenen, merken sie schon ne?
00:06:17: Also wie Sie sagen nicht nur das berufliche sondern auch das private und wie man das vielleicht auch seinen eigenen Kindern vorlebt Weil wir gab beim Thema machen, einfach mal machen.
00:06:25: Anfang Herrn Jürgen, wenn Sie die freie Wahl hätten, was würden sie gerne einmal bauen oder bauen lassen?
00:06:31: Könnte man so in diesem Bereich schon ein Infrastrukturprojekt vielleicht mal bleiben und so einen Blick in die Zukunft wagen, sind wir letzten Wochen, Monate mal in die Rührung gekommen mit zum Beispiel einem Projekt Hyperloop nennt sich das... Hochgeschwindigkeits-Transportsystem für Passagiere in Kapseln und in Teilvaku, was gerade drüber nachgesucht war auch ab und zu in den Medien.
00:06:56: Aber so da in diesen Mobilitätskonzepten vielleicht mal mitzuwirken?
00:07:00: Vielleicht auch mit Innozlacknalen damit anzusetzen?
00:07:03: Was technologische Innovationen und Nachhaltigkeit verbindet?
00:07:07: Das finde ich schon spannend!
00:07:08: Ich glaube ganz weit ist das gar nicht mehr weg und deswegen würde mich sowas motivieren, mal damit zu wirken.
00:07:15: Wir kommen ein bisschen wieder an den privaten Bereich.
00:07:18: Herr Beckmann vermute, sie sind auch in Hannover.
00:07:21: So habe ich es eingangs gehört.
00:07:22: oder vielleicht in der Region Hannover gibt's da vielleicht auch einen Lieblingsplatz wo sie privat gerne sind?
00:07:27: Ich bin gerade in Hannova aber ich wohne nicht in Hannowa.
00:07:29: Ich finde Hannover tatsächlich eine ganz schöne Stadt Aber man ist ja nicht alleine auf der Welt und hat ja im besten Fall noch Frau und Kinder und Eltern und Familie.
00:07:37: Und die haben mich an die Ostsee verschlagen Bin an der Ostsee groß geworden zwei drei Kilometer weg von der Kieler Fürde.
00:07:44: Ich glaube, das ist auch gesund.
00:07:45: Das Studium natürlich oder beide Studiengänge woanders verbracht und sind dann seit zehn, elf Jahren, wohnen wir tatsächlich wieder im Norden an der Küste am Wasser, wobei eine richtige Küste haben wir nicht.
00:07:56: Wir haben überwiegend Strand!
00:07:57: Und das ist, glaube ich, ne gute Entscheidung für mich, für meinen Kopf, für meine Seele, für mein Familie... ...für meine Kinder.
00:08:02: also wir sind Wassermenschen.
00:08:05: Ich habe den Mords-Respekt vom Wasser als Medium, also Respekt bis Angst.
00:08:10: aber Zum Leben könnte ich mir kein schöneren Ort vorstellen als bei uns an der aussehen.
00:08:16: Mit wem würden sie mal gern einen Tag verbringen ist natürlich wieder so eine typische hypothetische Frage, ist das manchmal so ein Promi oder kann das vielleicht jemand ganz anderes sein?
00:08:25: Haben Sie da schon einmal drüber nachgedacht?
00:08:27: Ja und Promi würde mir jetzt gar nicht in dem Sinne einfallen was mich zumindest mal gibt... so beeindruckt hat.
00:08:33: Das war es schon Ewigkeiten her, da war ich noch Schüler.
00:08:36: Da durfte ich mal Nelson Mandela begegnen tatsächlich zufällig und das war dieser Moment.
00:08:41: der ist irgendwie... Der hat es schon ein bisschen bei mir geblieben weil's einfach eine sehr beeindruckende Persönlichkeit war auch zu dem Zeitpunkt.
00:08:49: Es muss so'o'achtenneunzig-neunzehn gewesen sein und dann nicht zufältig an einem vorbei stehen, wie man ein paar Fotos gemacht aber wir haben uns nicht miteinander erhalten oder sowas.
00:09:00: Aber diese Person und was er damals erlebt hat, dann aber auch an verschiedenen Charaktere zusammengebracht und geleistet hat.
00:09:12: Das wäre schon spannend mal mit der Person ein bisschen Zeit zu verbringen sich auszutauschen.
00:09:17: Stichwort Reise – wo würden Sie gerne noch einmal hinreisen?
00:09:20: Wenn Sie vielleicht schon etwas von der Welt gesehen haben, vielleicht auch schon im IEL-Kontext oder gibt es noch Traumziele?
00:09:26: Ich konzentriere mich tatsächlich aktuell sehr auf Deutschland und von daher reisen es aktuell eher privat.
00:09:34: Aber so ein Land, das habe ich jetzt gerade sehr viel von gehört auch aus der Familie die da das Land bereist haben und sehr begeistert waren ist ein Neuseeland.
00:09:44: tatsächlich was natürlich schon noch ein Stück weit weg ist und das ist nicht mal eben kurz... Das machen wir als nächstes.
00:09:50: also dass Muss man ein schon vielleicht mal längerfristig planen.
00:09:53: Mal gucken, wann sich das ergibt?
00:09:54: Aber das wäre schon so'n Land, Mannschaft, Natur... ...aber ich glaub auch die Art der Leute dort was man so gehört hat wie sie miteinander umgehen, die Kultur.
00:10:03: also das würde mich mal glaube ich interessieren.
00:10:06: Dann kommen wir schon zu unserer Abschlussfrage in dieser Rubrik welche Fähigkeit oder Eigenschaft hätten Sie gern für einen Tag?
00:10:14: Ja Herr Beckmann haben Sie eine Vorstellung?
00:10:15: Na ja, was versuchen wir?
00:10:16: einen ganzen Tag?
00:10:17: Wir versuchen den ganzen Tag das rauszukriegen.
00:10:19: Was eigentlich morgen ist, obwohl wir heute leben.
00:10:22: Das ist ja irgendwie unser Job.
00:10:24: Wir sind ja nicht Hausärzte, wo Leute ins Haus kommen und ich habe hier ein Thema und dann wird es behandelt.
00:10:30: Und wir sind ja den ganzen tag eigentlich irgendwie dabei die Zukunft voraus zu sehen und unsere Angebote legen wir nicht.
00:10:37: wissen wie die Konkurrenz ist.
00:10:38: Unsere Preise legen wir ihr nicht wissen, wie sich der Markt entwickelt.
00:10:41: Unser Kompetenz bauen wir auf, nicht wissen Die bedarfe entwickeln.
00:10:46: also wir sind ja nicht die ganze zeit irgendwie zukunftsforschern.
00:10:48: Ganzes dach von morgens bis abends das ist total Anstrengend und es ist lustigerweise je älter man wird, desto anstrengender isst er's.
00:10:54: Ich sag jetzt mal ganz egoistisch gesagt wenn wir ein bisschen nach vorne gucken könnten aber heute leben Das würde unseren unser berufslag massiv vereinfachten.
00:11:02: Also einfach mal so ein bisschen dass morgen heute erkennen können das wird nie funktionieren das auch gut so.
00:11:06: Wir wissen nicht welches wettermorgen ist oder wo der liebe herrgott morgen morgen zu fliegt oder auch nicht zu schläge das ist auch gut So.
00:11:11: Aber das würde das wäre natürlich eine fähigkeit die ist Das ist ja mal wahrsagermäßig, die gibt es schon seit Hunderten von Jahren mit Lastkubeln.
00:11:18: Aber das wäre schon mal lustig irgendwie, ne?
00:11:22: Deswegen an der Stelle erstmal vielen Dank für diese Einblicke im IL Warm-Up.
00:11:25: und dann kommen wir zu unserem eigentlichen heutigen Thema – Die Infrastruktur der Energiewende.
00:11:31: Wie wir die Energieversorgung der Zukunft technisch ökologisch und gesellschaftlich bewältigen.
00:11:36: Es ist natürlich ein weites Feld.
00:11:38: Wir werden uns heute ein Stück weit natürlich im EL-Kontext dem annähern, inwieweit es EL dort und Projekte aktiv involviert.
00:11:47: Und ich starte einfach mal mit der ersten Frage Herr Beckmann.
00:11:52: Deutschland strebt ja bekanntlich so ist zumindest das Ziel bis zwei Tausendfünfundvierzig Klimaneutralität an.
00:11:59: Um dieses Ziel zu erreichen kommt dem Ausbau der Erneuerbaren natürlich eine zentrale Rolle zu.
00:12:03: Welche Rolle spielt dabei der sogenannte Netzentwicklungsplan?
00:12:09: Wenn wir von einer Energiewende reden, dann redet man ja oft über die Dinge, die man so sieht.
00:12:12: Man sieht die Windräder und die Solarparks an den Autobahnen und denkt Mensch das geht da richtig vorwärts.
00:12:18: aber diese ganzen Solitäre, wie man sie auch optisch sieht auf dem Weltmeer mit Windparks, die müssen alle in irgendeiner Form in einer Infrastruktur quasi münden, die unsichtbar ist.
00:12:30: Und das ist ja letztendlich das was der Netz-Entwicklungsplan mit sich bringt.
00:12:34: Wo sind Bedarfe?
00:12:36: Wo sind Abnehmer und Erzeugerpotenziale?
00:12:40: und wo werden welche Projekte aus dieser Annahme einer zukünftigen Entwicklung?
00:12:46: Die auch keiner weiß ob sie tatsächlich so eintritt!
00:12:48: Sehen wir jetzt ja gerade, wie sich das entwickelt.
00:12:51: Also es wird ja die Zukunft wird adaptiert im Netzentwicklungsplan auch nicht nur für Strom.
00:12:56: Das gibt es in der Bundesverkehrswegeplan.
00:12:58: Gibt's das für Autobahnen?
00:12:59: Für Wasserstraßen?
00:13:00: Da wird versucht ein zukünftiges Szenario zu durchdenken und die dazugehörige Infrastruktur dann damit finanziell zu budgetieren und zeitlich einzuordern.
00:13:09: Das ist ja Sinn uns weg des Netzentwicklungsplans.
00:13:12: Das gleiche in einer normalen Infrastruktur, die wir alle merken mit China Straße Brücke isst er Bundesverkeerswege-Plan Also der netze.
00:13:18: Entwicklungsplan ist jetzt endlich ein Bauplan für die Energiewende, das ist die Idee dahinter.
00:13:24: Und ohne diesen Plan würde man letztendlich irgendwo anfangen Autobahn zu bauen oder Netzte zu bauen und Energienetze zu bauen ohne eigentlich zu wissen wo sind die Bedarfe?
00:13:33: Das wird dort versucht so zu sortieren und er zeigt auch welche Technologien erforderlich, welche Umspannwerke brauche ich?
00:13:39: Welche Leitungen brauche die Technologien?
00:13:41: Dass sie sagen ist ja nicht nur Strom.
00:13:43: Es ist auch Wasserstoff und Gas
00:13:44: etc.,
00:13:44: das ist dort auch drin abgewickelt aber in diesem Fall natürlich überwiegend auf Basis der erneuerbaren Energien dass man hier als zuverlässige Verbrauchs- und Herstellungszentren letztendlich verfügbar hat so.
00:13:58: Das ist ja die übergeordnete Idee.
00:14:01: Unter diesem Plan gibt es im Prinzip keine belastbare Grundlage auch dann für Genehmigungen, für Investitionen und Priorisierung.
00:14:07: Das wird dort alles versucht in irgendeiner Form abzuwickeln und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
00:14:11: also den Netz-Erwicklungsplan kann sich jeder Bürger, jede Bürgerin angucken und sich damit wenn man's möchte befassen.
00:14:18: wie als Unternehmen befassen ist natürlich damit indem wir dort wissen was kommen wann dass wir Netzwerke bilden das wir Arbeits- und Bietergemeinschaften bilden auf diese großen Herausforderungen die wir meistens nicht alleine können Gewappnis sind.
00:14:31: Gibt es denn da auch Zahlen, Daten ohne da jetzt heute in unserem Podcast?
00:14:35: Dafür reicht die Zeit wahrscheinlich nicht zu sehr ins Detail zu gehen.
00:14:38: aber gibt's da so Zahlen wie bis zwei tausend und dreißig?
00:14:42: sollen soviel Kilometer Hochspannungsleitung verlegt werden gen Süden oder Gen Westen je nachdem?
00:14:50: Da kommen wir noch mal zum Süd Link und Süd Ost Link.
00:14:54: Aber so Keyfacts, sagen wir mal das große Ganze die das ein bisschen umschreiben?
00:15:00: Ja
00:15:02: also bis fünfundvierzig im Entwicklungsbank kann man schon von viertausend achthundert Kilometern Höchstspannungsleite umsprechen.
00:15:09: Also Neubau von Höchsspannungs- leitern.
00:15:11: also es ist schon ganz schöne Zahlen die beeindrucken und wo man mitbekommt dass da noch eine Menge Arbeit drin steckt in den nächsten Jahren.
00:15:21: Daran knüpft sich natürlich jetzt die Frage an, inwieweit Inros Lackner am Ausbau der Energienfrastruktur beteiligt ist.
00:15:28: Vielleicht können wir es erstmal allgemein umreißen, in wie weit IL dort ja unterstützen kann?
00:15:34: Inros Leipner ist – das kann man schon glaube ich mit Fug und Recht mittlerweile behaupten, dass sie an allen Leistungsphasen – also wenn man jetzt mal in der HAWAI denken möchte von der Leistungsphase eins bis neun und in Betriebnahme – bin ich schon behauptet, dass wir gerade so bei diesen Energief Infrastrukturkrägten in allen Leistungsphasen Beteiligt sind und uns da auch tatsächlich reingearbeitet haben mit guten Partnerschaften, mit gutem Ideen.
00:15:55: Mit guten Leuten, mit einem guten Team muss man ja immer wenn man in neue Felder kommt erst mal die Tür aufkriegen.
00:16:01: das ist eigentlich eines unserer größten Themen.
00:16:03: auch mein größtes Thema im Job als Geschäftsentwicklung ist irgendwie Türen aufzukriegen um reinzukommen.
00:16:09: Und dann haben wir jetzt auf die Frage zurück zu kommen schon geschafft dass wir in diesen Infrastruktur-Themen der Energieinfrastruktur eigentlich in allen Leistungsphasen also von Ich sage mal im Umweltbereich, in der Raumordnung aber nachher auch in der Entwurfsplanung und in der Vor- und Wurstplanung.
00:16:24: In der Genehmigungsplanung, in den Ausführungsplanungen mitwirken bei der Vergabe Bauüberwachung im Betriebnahmekoordination.
00:16:31: da gibt es glaube ich mittlerweile fast kein großes Feld mehr wo wir uns nicht reingearbeitet haben.
00:16:36: die letzten fünfzechs sieben Jahre also seit zwei tausend neunzehn zwanzig betreiben wir das so im Wesentlichen.
00:16:42: natürlich jetzt vor der großen Frage wie geht es weiter?
00:16:44: Erdkabel sind ja die bösen schwarzen Kabel in der Erde.
00:16:47: Das ist auch für uns spannend, die geht es jetzt eigentlich weiter.
00:16:50: Aber letztendlich gibt es die Trassen und die Raumordnung.
00:16:53: Die Umweltplanung, Gelehmigungsplanung.
00:16:55: Dann gibt's Ausführungsplanungen bei euch aber auch in Begleitung von Ausschreiben.
00:16:57: Alles was ich sagte Projektmanagement ein großes Thema das sind ja... Niemals gesagt dass das sind Projekte wo tausende von Beteiligten sind.
00:17:04: da brauchen wir auch tatsächlich ein sehr sortiertes Projektmanagement um dadurch zu kommen.
00:17:08: das sind so Bereiche wo wir tätig sind Und unsere Stärke, das glaube ich, dass es uns tatsächlich vielleicht ein bisschen unterscheidet von anderen.
00:17:15: Dass wir halt als Generalplaner ursprünglicher geboren sind.
00:17:17: also wir sind erstmal technisch aufgestellt und verstehen technisch, was wir tun und verstehen letztendlich in einer Genehmigungsdelage die Schnittstellen, was muss man tun damit es genehmigensfähig wird und genehmigsfähig ist?
00:17:30: Das tun wir in der Technik, das tun wir im Umwelt.
00:17:33: diese Kommunikation zu bespielen Das ist ein großes Thema, klar.
00:17:39: Immer zusammen mit den Kunden ohne denen geht nichts.
00:17:41: Der hat auch hohe Kompetenz und gute Leute die uns dann in Wiesern-Zahnrad quasi ineinander arbeiten.
00:17:46: also diese Projekte In diesen Größenordnungen über so viele hunderte Kilometer durch so viele Bundesländer und Beteiligte Und auch Widerstände und das geht nur als eine große Gruppe Da kann man nicht unterscheiden du bist Auftragnehmer Du bist Auftaggeber, du bist gut, du wirst böse.
00:18:03: da kriegt man an solches Projekt nicht hin keine Chance.
00:18:06: In den Medien liest man jetzt immer wieder das Ziel oder ein großes Ziel ist natürlich.
00:18:13: den
00:18:13: die erneuerbaren Energien, die nun mal mehrheitlich im Norden der Republik produziert werden in den Süden.
00:18:21: Da wo eben auch die Industrie sitzt um die großen Stromverbraucher auch sitzen zu transportieren und da spricht man immer wieder von dem sogenannten Strom Autobahn und dem sogenannten Süd Link und Süd Ost Link.
00:18:33: Herr Niemek vielleicht können Sie uns mal mitnehmen was sich hinter diesen Projekten überhaupt verbirgt?
00:18:37: Was ist das überhaupt und welche planerischen Dimension dahinter stecken?
00:18:42: Sehr gerne.
00:18:43: Wie Sie sagen, der Südost-Link, der weiter im Neum anfängt, der Süd-Link war ein bisschen weiter in den Süden dann zumindest für unsere Bereiche die wir da bedienen dürfen sind wie Sie richtig sagten Hochspannung Gleichstrom Übertragungsprojekte große mit hunderten von Kilometern die Trassenlänge an die einmal quer durch Deutschland gehen vom Norden in den süden um den Windstrom aus dem Norden dann in den in den Süden zu transportieren.
00:19:07: Und da dürfen wir tatsächlich, wie Michael Beckmann sagte in vielen verschiedenen Planungsphasen jetzt auch mitwirken – aktuell gerade beim Südling und Südostling.
00:19:18: in der Bauphase machen das Bauminagement im großen Team gemeinsam den Vorhabenträger mit aber auch mit Ingenieurgemeinschaften wo wir gemeinsam die Projekte zum Abschluss bringen weil wir haben ja schon das große Ziel Das da siebenundzwanzig ist ja auch ausgesprochen, da der erste Strom fließen soll beim Südost-Link und da arbeiten wir alle gemeinsam drauf hin.
00:19:42: Und das natürlich die Trassenlängen.
00:19:44: wenn wir mal so von Abschnitten sprechen wo dann ein Baumanagement mehr oder weniger für verantwortlich ist, dann sind das immer mal bis zu hundert Kilometer und wird an unterschiedlichsten Stellen parallel gearbeitet.
00:19:56: Da kommen dann Querungen, da kommt dann der offene Graben.
00:19:59: also es ist ein verschiedenste Bau Tätigkeiten, die parallel stattfinden.
00:20:03: Dann mit vielen Eingriffen in Schutzgüter und dementsprechend Grundstückseigentümern, die natürlich betroffen sind dann auf diesen Flächen komplex, jeder einzelne Abschnitt für sich.
00:20:19: Aber ja es funktioniert dann auch tatsächlich erst dann wirklich wenn alle Abschnitte angeschlossen und gebaut sind.
00:20:26: ansonsten fließt hier kein Strom und von daher glaube ich ist das eine große Abstimmung die da notwendig ist.
00:20:31: aber da sind wir glaube auf einen guten Weg.
00:20:33: Alle gemeinsam!
00:20:34: Wo liegen da die größten Hemmnisse?
00:20:36: Weil wir jetzt beim Thema Herausforderung, Sie haben ein paar Impen genannt.
00:20:39: Natürlich sind ganz viele Faktoren zu berücksichtigen.
00:20:42: Es ist ein komplexes großes Bauvorhaben was da umgesetzt wird.
00:20:46: aber wo sagen sie so Stand heute sind immer so die größte Schwierigkeiten oder Herausforderungen.
00:20:52: Ich glaube die Technik ist es tatsächlich nicht zwingend.
00:20:54: also das ist das Kabel in der Erde in einem Kabelschutzrohr.
00:20:58: dann kommen die Querungen.
00:20:59: die sind schon zum Teil komplex.
00:21:00: Also man muss ja auch mal ein großes Gewässer queren, man muss eine Autobahn queren.
00:21:05: Da braucht man schon eine spezielle Bordtechnik.
00:21:08: Das ist dann schon eine höhere Anforderung als jetzt in einzelnen Graben die Trasse an sich.
00:21:14: Die gesamte Genehmigung ist schon, denke ich hat diese Komplexität und der ganze Flächenverfügbarkeit, die Akzeptanz dass da die Leute dass da mitgehen und sagen, ja das ist für uns gut.
00:21:28: Dass wir hier durch die Felder gehen und ein Loch buddeln und den Strom für diesen Zweck quasi jetzt hier durch Deutschland verlegen.
00:21:37: Und das sind glaube ich so die größten Themen und die ganzen Projektbeteiligten, dass es schon eine große Anzahl ist um da alle gemeinsam auf den gleichen Weg zu bringen.
00:21:46: Das sind so die grössten Zeiträume immer unter diesem Punkt.
00:21:50: Wir wollen ja auch zu einem gewissen Tag fertig werden.
00:21:52: Und dann ist dieser Breitaktor, steht da natürlich dann auch nochmal eine wesentliche
00:21:57: Rolle.
00:21:57: Stichwort Akzeptanz.
00:21:59: Herr Beckmann diese Debatte um Erdkabel und Freileitung Sie haben es eben schon mal so ein bisschen angedeutet.
00:22:04: welche Vor- und Nachteile haben diese Varianten?
00:22:07: Ich glaube
00:22:08: da gibt's ganz viele Diplom und Doktorarbeiten drüber über.
00:22:10: aber wenn man das gleich einmal am Ende runter bricht is der Mensch der dort, der da im Weg steht.
00:22:15: also es gibt Menschen die mögen Ja und den sind die kosten vielleicht ein stück egal wenn es das ist so wie mit dem bahnhof.
00:22:22: also alle wollen war noch für der tür aber nicht im eigenen grundstück.
00:22:24: Das ist irgendwie oder die bushalte stelle ist das fällt sich ein bisschen, so auch mit diesen erdkabeln oder damit die freileitung.
00:22:29: natürlich ist die freilitung.
00:22:31: Es ist glaube ich unumstritten die isst weniger anfällig sie ist möglicherweise auch in der gesamt nutzungsdauer in lebenszyklus einer leitung.
00:22:40: Vielleicht tatsächlich auch wirtschaftlicher betreitbar.
00:22:44: Aber am ende aller Tage möchte auch keiner so einen Masten sein vorgarten haben.
00:22:47: Aus diesem Grund heraus sind ja diese Erdkabel ein Stückchen auch mit entstanden, damit man einfach gesellschaftlich eine Akzeptanz findet.
00:22:54: Man hat gesagt okay, der ist diesen Preisnachteil oder die Kostennachteile nehmen wir vielleicht entkauft den deutlich aufwendigeren Bau, den nehmen wir möglicherweise auch in Kauf, die auch viel komplexere Genehmigungsstruktur dahinter neben außen kauf.
00:23:07: ich sage mal so lange der Mensch aber damit besser entschlaf kommt das ist ja da bisschen bisschen die Diskussion.
00:23:14: Die Freilatungen sind natürlich jetzt wieder hochgekommen, wo der Staat zu Recht Geld in andere Dinge reingehen muss.
00:23:19: und als Mensch und Vater von drei Kindern und Mann einer Studienräte würde ich auch immer sagen investiere lieber in Schulen und Bildung und Kindergärten als ein möglicherweise teures Energieprodukt was am Ende den gleichen Effekt hat so nur dass man halt gewisse Empfindlichkeiten mit dem Erdkabel besser abfängt als mit der Freileitung aber mit ihm natürlich.
00:23:41: Als Unternehmen wünschen, dass wir die komplexesten Kabelverlegungen machen wie es überhaupt nur gibt.
00:23:46: Wo wir alle Ingenieurkompetenzen brauchen und durch die Eifel unten durchbohren und über die Berge verlegen unter der Elbe durch das natürlich für uns deutlich deutlich deutlich spannender als eine Freileitung Die hier im Baukastensystem ist.
00:23:59: die Legung in aller Tage Das ist für uns nichts Spannendes.
00:24:02: aber ich glaube in der Abwägung ist Geld in Bildung besser investiert als in einer optisch und besser in der Umwelt verbuddelte Energieversorgung.
00:24:14: Das ist meine private Meinung, ansonsten glaube ich rein technisch gesehen müssten sie andere Leute fragen die können das bewerten?
00:24:19: Die haben Wirtschaftlichkeitsberechnungen gemacht.
00:24:21: Wir als Unternehmen sehen das ein bisschen neutral.
00:24:24: wir brauchen Projekte und wir brauchen Arbeit sonst können wir die Mitarbeiter und Familie nicht bezahlen.
00:24:29: aber privat habe ich da durchaus eine andere Meinung zu.
00:24:32: Also auch da sieht man wieder verschiedene Perspektiven, die man da einfach einnehmen kann.
00:24:37: Einmal unter Unternehmensperspektive natürlich und dann aus der gesamtpolitischen oder wirtschaftlichen Perspektive... Und Sie haben es ja vor uns ein bisschen angedeutet das ist ja auch mal je nachdem wer.
00:24:46: gerade jetzt wird's wieder politisch wieder vielleicht doch die Bundesregierung da den Wirtschaftsministerium den Ton vorgibt.
00:24:53: Im Prinzip ist das in diesem Satz zusammenfassbar so Die technische beste Lösung ist nicht immer die Gesellschaft die akzeptierteste.
00:24:59: So dazwischen muss man abwägen und dann wählt man mal die eine Partei, mal die andere.
00:25:04: Das ist ja am Ende das Demokratie und da muss man nur gucken dass am ende das Gesamtziel nicht aus dem Auge verliert.
00:25:09: Eine
00:25:09: wichtige Rolle spielt natürlich auch die Umspannwerke als Schnittstelle zwischen Stromnetz- und Verbrauchern.
00:25:15: inwieweit kann auch IL in diesem Segment unterstützen?
00:25:19: Im Grundsatz verbinden Umspannen der verschiedenen Ebenen aus dem Stromnetz und sorgen dafür, dass die elektrische Energie das ist ja die Idee dahinter effizient vom Erzeugungsort zum Verbraucher gelangt.
00:25:29: Das ist halt die Idee.
00:25:30: man hat unterschiedliche Erzeugung Arten und Strukturen und Infrastruktur aber am Ende aller Tage sollen sie beim Verbrauchern quasi in der Steckdose landen.
00:25:39: nicht ich versuche es ein bisschen schlicht zu machen.
00:25:42: also Sie wandeln quasi gewisse Spannungen für den sicheren Transport oder die Nutzung in Haushalten und Betrieben um Sinn und Zweck eines Umspannwerkes.
00:25:51: Und sie verteilen dann am Ende natürlich auch noch den Strom in regionale Netze, also von den Höchstspannungsleiten untergeordnete Netze und tragen zur Stabilität und Versorgungssicherheit bei.
00:26:02: Das ist ja das ist erstmal grundsätzlich Idee, Sinn und Zweck eines Umspannwerkes.
00:26:07: Und moderne Umspannenwerke, das ist vielleicht noch so ein bisschen die Herausforderungen jetzt weil wir nicht konstant produzieren und konstant abnehmen.
00:26:13: Deswegen bauen wir so viele Umspannewerke gerade neu.
00:26:15: Dann komme ich auf zu Ihrer Frage.
00:26:17: Moderne Umspannwerke integrieren natürlich auch diese erneuerbaren Energien aus Wind- und Solarstrom in das Stromnetz.
00:26:23: Das ist ein bisschen Zweck, da kann man auch noch weiter denken mit irgendwelchen Speicher am Batteriekapazitäten.
00:26:27: aber das war jetzt nicht die Frage.
00:26:31: Fazit.
00:26:32: Umspannenwerke sind eine ganz wesentliche Schnittstelle zwischen der Erzeugung und dem Verbrauch.
00:26:36: ohne die wird es nicht funktionieren.
00:26:38: Und Inros Lackner ist hier, zinkt das nach einer Werbeveranstaltung, aber wir sind nun mal auch in einem Kleinungsphasen bis zur Realisierung integriert.
00:26:46: Wir machen nicht die Maschinentechnik, wir sind nicht die Elektroplaner im Regelfall aber wir sind natürlich für die bauliche Hülle verantwortlich, umweltplanet und genehmigungsrechtliche Seite für die Erschließung des Ganzen für die Baubewachung dahinter.
00:27:01: das ist zumindest der Horizont den ich bauern zum Haus über Blicke wofür wir tätig sind.
00:27:06: Und die eigentliche Maschinentechnik wird auch oft geliefert oder pauschal ausgeschrieben.
00:27:10: Wir berechnen jetzt da nicht die Transformatoren etc.
00:27:12: pp, aber wir nehmen die Lasten, die quasi mit sich bringen und bauen dann letztendlich die Hülle rum, dass das in die Landschaft sich einfügt, dass es bei den Menschen akzeptiert wird, dass sie genehmigungsrechtlich durchgeht und dass auch am Ende effizient wird für den Vorhabenträger, dass wir nicht immer das Rad neu erfinden sondern auch eine gewisse Stringenz und Effiziente reinkommen wollen.
00:27:35: Am Ende wird alles was wir in der Energie tun darf man auch nicht vergessen umgelegt über die Bundesnetzagentur.
00:27:40: egal wie teuer oder günstig es wird, zahlt es dann am Ende doch der Stromverbraucher.
00:27:43: Das ist ja das System hinter dieser Kostenrechnung.
00:27:47: Zahnwald ganz viel schon über diese Realisierung der Projekte gesprochen, wie komplex das ist und wie viele Player da involviert sind... Und vielleicht jetzt nochmal diese etwas größere Frage wie dieser Balanceakt zwischen schnellem Ausbau, Umweltprüfung, Bürgerbeteiligung.
00:28:04: Ganz wichtiges Segment natürlich.
00:28:06: was auch immer wichtiger wird Wie kann das gelingen?
00:28:09: Wie kann man das am besten aussteuern?
00:28:11: Man ist glaube ich immer in diesem Zwiespalt zwischen Zeithorizont.
00:28:14: Man will das Projekt ja irgendwann mal fertig kriegen und auf der anderen Seite natürlich alle Aspekte der Umwelt und der Bürger die dort wohnen mit zu berücksichtigen.
00:28:25: Natürlich wie auch Michael Beckmann gesagt hat, ob es bei der Freileitung oder aber auch beim Erdkabel ist.
00:28:31: Wir müssen die Leute beteiligen und das Ganze frühzeitig.
00:28:35: Sie müssen wissen was auf sie zukommt, sie müssen ihre Sorgen teilen können.
00:28:39: Es gibt Öffentlichkeitsveranstaltungen in einer Genehmigungsphase wo wir draußen sind, in den Orten wo die Trasse lang geht dass man mit ihnen spricht, dass man versucht aufzuklären frühzeitig und nicht erst dann wenn der Bagger da ist.
00:28:55: vorzeitig mit Ihnen sprechen, Team ernst nehmen und Sie halt beteiligen.
00:29:00: Und das ist glaube ich ganz wichtig dass man da eine transparente Kommunikation hinbekommt auch jetzt bei unseren Baumaßnahmen auch wenn sie frühzeitig die öffentlich durch Öffentlichkeit beteiligt worden sind.
00:29:10: aber auch in der Bauphase haben wir mehrere Personen mit in den Baumanagement Büros die sich wirklich nur um die ganze Kommunikations mit Heiligten, also mit allen auseinandersetzt.
00:29:21: Dass man kommuniziert und sagt, wie ist der Stand?
00:29:24: Man geht irgendwohin... Man informiert, dass das wirklich in einen Leistungsphasen konsequent ernst genommen wird und durchgeführt
00:29:33: wird.".
00:29:34: Dann komme ich auch schon zu meiner Abschlussfrage für heute.
00:29:37: Wir haben es in den Medien verfolgt, dass die Bundesregierung insbesondere unsere Wirtschaftsministerin Katharina Reichel Ja, neue Akzente setzt auch in Sachen Energiepolitik und da ist ja in letzter Zeit häufig dieses Wort Netzpaket gefallen.
00:29:53: Was ja noch nicht mal beschlossen ist aber was sozusagen von ihr geplant ist und das soll unter anderem eben den Ausbau von Stromnetzen und erneuerbaren Energien besser miteinander synchronisieren also dass das besser ein Einklang kommt Branchenvertreter und Umweltverbände kritisieren.
00:30:08: Das Ganze natürlich, mich würde einfach normal interessieren auch wenn es jetzt ein bisschen ins politische reingeht wie Sie das ganze sozusagen dann aus IEL-Sicht oder auch aus Projektierersicht beurteilen.
00:30:18: ist das eher ein Hemmnis?
00:30:19: Oder wo geht da die Reise hin?
00:30:22: Grundsätzlich würde ich die Idee ja richtig als richtig empfinden also dass die Erzeugung und die Netze das besser verzahnt werden muss.
00:30:29: Aber aktuell wirkt es eher so ein bisschen, als würde man den Verkehr jetzt begrenzen.
00:30:35: Weil die Straßen noch nicht fertig sind statt die Straßen schneller zu bauen und das ist glaube ich das worauf man sich tatsächlich gerade eher konzentrieren sollte dass man das fossiert.
00:30:47: also statt der netzausbau konsequent zu beschleunigen wird vor allem der Anlagenzubau dadurch begrenzt und zwar dort wo dann das Erzeugungspotenzial besonders hoch ist.
00:30:59: Das ist für uns glaube ich eher schwierig, weil wir brauchen eine Planungssicherheit für die Stromtrassen.
00:31:07: Ob es jetzt erdverkabelte Kabel-Systeme sind oder auch keine.
00:31:11: Aber die Planungssicherheit ist wirklich ein wichtiger Punkt und wenn diese Ausbaufahrer einfach unklar aktuell sind durch diese Ideen werden dann Projekte möglicherweise verschoben Und das wirkt sich halt alles unmöglichbar auf dieses ganze Netzbau Netzausbauvorhaben dann doch sehr leider negativ aus und das sollte man doch schon nochmal überdenken.
00:31:34: Herr Beckmann, Sie haben das Schlusswort!
00:31:36: Ich bin gedanklich noch bei dem was der Kollege nie mehr geben zu Recht sagte.
00:31:39: Was für uns unglaublich wichtig ist eine gewisse Planungssicherheit weil wir generieren exorbitante Honorare wenn Angeboten Nachfrage nicht zusammenpasst.
00:31:50: Das merken wir ja bei diesen Energieprojekten.
00:31:52: da gab es die wurde Netzernwicklungsplan, Energiewende siebenundzwanzig wurde ich sagen mal schneller aus dem markt gestampft oder schneller politisch vorgegeben als der markt hinterherkommt.
00:32:01: das hat ja dazu geführt dass es gar nicht so viele büros gibt und so viele bauffirmen gibt und Soviel hd borgeräte gibt, dass man das bedienen kann.
00:32:09: Und das führt er zwangsläubig dazu dass die preise völlig exorbitant in die höhe schießen auch fast baufirmen Hier quasi aufrufen.
00:32:16: also man würde im zeifelsfall auch die diskussion dahingehend und das sind jetzt die preisen die im raum stehen wo man vergleicht freileitung gegen kabel So ist es ja.
00:32:24: Das sind letztendlich, man vergleicht letztendig ein Stückchen Apfel mit Birnen weil der Markt gar nicht so weit war als diese ganzen Projekte aus der Erde kamen.
00:32:30: wir haben auch nicht nur den Südling und in Südostlingen Wir haben auch noch den Nordostling, wir haben Trabelbilleling Es gibt massenweise von diesen Links die Kreuz- und Ferie auch noch die Regionen letztendlichen verbinden.
00:32:41: Und was ich damit sagen würde das generiert am Ende natürlich auch Preise am Markt Die eigentlich gar nicht sein müssten wenn eine Planungssicherheit einfach besteht Und sich der Markt darauf einrichten kann ein Angebot und nachfrage sich in irgendeiner Form Einpendeln kann und das ist tatsächlich durch diese Legislaturperioden bei uns sehr anstrengend für Büros.
00:32:59: Wir sehen es auch an unterschiedlichen anderen Bereichen nicht nur in der Energie wir sehen dass im Ausbau von Wasserstraßen, wir sehen aus dem Ausbau Von Schulen oder energetische Sanierung Das ist auch so ein Thema.
00:33:08: was man ganz groß war ist auch ganz schön eingeschlafen jetzt weil die Gelder woanders hinfließen Und klar das ist natürlich dieses.
00:33:14: ich möchte die zukunft voraussehen dass das aber einfach nicht funktioniert.
00:33:17: Aber das wäre Im Endeffekt wird das gut für die Branche und es wäre auch gut, für die Reputation der Branche.
00:33:25: Das ist alles ein bisschen absehbarer wird.
00:33:27: Es würde auch unser Baubranche gut kommen weil wir dann nicht mit Theops Preisen um die Ecke kommen müssen.
00:33:32: Weil gerade in unserer Branche wird auch sehr viel verdreht an Fakten wie jetzt nicht von der Elbphilharmonie sprechen.
00:33:38: aber ich glaube schon wenn man vernünftigen Sachverstand mal guckt, dass sich eigentlich von der uhridee der Elbphilharie bis zu dem was wir jetzt sehen das sich da so entwickelt hat.
00:33:48: Dass deine baufürmer nicht hurra schreit und sagt machen wir alles zum selben preis Sondern dass sie sich irgendwann auch mal auf die hinterfüße stellen.
00:33:53: ich möchte hier aber nicht politisch werden Das ist glaube ich so Und sich vorne mehr Gedanken zu machen was man hinten will das ist glaube Ich tatsächlich in unserer branche ein oder allen branche würde immer behaupten wesentlicher erfolgsfaktor.
00:34:09: Ich bin jetzt irgendwie, twenty-fünf Jahre dabei.
00:34:11: Aber das hat's wieder vor vormundzwanzig Jahren noch heute so konsequent gegeben.
00:34:15: und da gibt es ja Modelle.
00:34:16: jetzt darauf wollte ich ja nur hinaus über sie nach dem Schlusswort fragen.
00:34:19: Es gibt der modelle wo man Wo man mehr kompetenz früh zusammenbringt?
00:34:24: Ich will jetzt keine werbung für diese diese allianzmodelle oder iberprojekte machen aber dass wir uns mehr Gedanken machen Dass wir eine gute reputation kriegen in unserer branche Und dass wir früher gute köpfe zusammenkriegen in ganz frühen fasen.
00:34:40: Das ist irgendwie ein ganz wesentlicher
00:34:42: Fakt,
00:34:43: wo man so ein bisschen den Fokus drauf legen muss.
00:34:46: Wo wir auch als Innoß Lackner den Fokuss drauflegen und wo man sich eingestehen muss dass es vielleicht besser ist über gute Reputationen genug zu tun zu kriegen als am Ende nur über Nachträge.
00:34:55: Und das ist ja das was uns betrifft aber auch die Baufirmen betreffen.
00:34:59: da muss man ein bisschen einen Paradigmenwechsel durchleben und denen zu begleiten ist eigentlich spannend.
00:35:04: Auch noch ein weiterer Grund warum man morgens aufsteht.
00:35:06: Das ist vielleicht von mir der Schlusswort
00:35:10: wo wir wieder beim Eingang unserer Frage waren, aber vielleicht noch Herr Niemek.
00:35:14: So ein bisschen das Fazit dahingehend IL eine tragende Säule bei der Gestaltung der Energiewende will ich es mal so nennen?
00:35:22: Ja aktuell auf jeden Fall.
00:35:23: also wir sind ja auch stolz und macht aber einfach Freude dabei sein zu dürfen weil da sind wesentlich wichtige Projekte die hier gerade gebaut werden und entstehen und wir sind seit Leistungsphase mitwirken und lernen da ganz viele spannende Leute kennen.
00:35:44: Es ist einfach, wie wir auch vorhin gesagt haben, es sind so viele Projektbeteiligte und das macht einfach Spaß wenn man sich da irgendwie alle gemeinsam auf Augenhöhe begegnet was einfach wichtig ist weil wir haben alle diese Ziele in Betriebnahme im Jahr twenty-seven-zwanzig und da gibt's dann eigentlich keine Zeit für Stürmernöver und von daher sind ja glaube ich sehr glücklich dass wir damit wirken dürfen.
00:36:10: Vielen Dank für diese wirklich spannenden Eindrücke.
00:36:12: Ich glaube, unsere höheren Törer haben da heute sehr viel mitgenommen an Input und auch an Visionen wie weit die Energiewende begleiten kann.
00:36:23: Und bedanke mich für das Gespräch!
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